Wahre Schönheit ist dazu da, unserer Seele Ausdruck zu verleihen.

Hazrat Inayat Khan


 

Die Kunst, die du gelernt hast, behalte lieb, und bei ihr suche deine Ruhe.

Den Rest deines Lebens durchwandere wie einer, der alles den Göttern überlassen hat,

keines Menschen Herr, keines Menschen Sklave.
Marc Aurel



 Dr. Alina Lessenich, 2021
»Ein verschlossenes Herz führt ... dazu, dass wir uns von der Wahrheit und von dem, was gut für uns ist, entfernen. Wie schon Saint-Exupéry betonte, ist das Wesentliche nur für das Herz sichtbar.

Es ist nicht das Außen, demgegenüber sich unser Herz verschließt, sondern es sind die Urteile und Bewertungen, die wir auf das Außen projizieren, die unser Herz verschließen. Wenn wir über andere einen negativen Gedanken denken, kann sich unser Herz nicht mehr für sie öffnen. ... offener Geist, offenes Herz ... Der Weg zu einem offenen Herzen führt über einen klaren Geist.«

 



Hannah Arendt,1951
»Was moderne Menschen so leicht in die totalitären Bewegungen jagt, und sie so gut vorbereitet für die totalitäre Herrschaft, ist die allenthalben zunehmende Verlassenheit.«



Giorgio Agamben, 2021
"In Zeiten, in denen die uns vertraute Welt stirbt, haben wir die Chance, noch aufrichtiger zu leben."

 Richard Buckminster Fuller

"You never change things by fighting the existing reality.

To change something, build a new model that makes the existing model obsolete. "



Rabbi Yitzchok Dovid Smith, 2021
The solution is a spiritual solution. It´s a reconnection with our divine source, ... it´s a wake-up call to reconnect us. ... We are living in the loving and breath of our creator.
 Whereas the G-d of abundance treasures the primacy of human life, the cult of scarcity always points to humanity as the problem.


 

Menschen können ohne sozialen Kontakt auf Dauer nicht gesund bleiben

Menschen sind ausweislich ihrer neurobiologischen „Konstruktionsmerkmale“ auf sozialen Kontakt angewiesene Wesen. Zwischenmenschliche Nähe ist, wenn sie einem Menschen nicht aufgezwungen wird, eine der stärksten heilsamen Drogen, die wir kennen. Psychisches Erleben hat tiefgreifende, wissenschaftlich nachweisbare – und tatsächlich unendlich oft nachgewiesene – Auswirkungen auf die biologischen Abläufe des menschlichen Körpers. Das menschliche Gehirn – US-Kollegen prägten den Begriff des „social brain“ – konvertiert psychische und soziale Erfahrungen in Biologie. Mit am stärksten davon betroffen ist das menschliche Immunsystem, dessen biologische Abwehrkräfte erlahmen, wenn Menschen Einsamkeit oder soziale Ausgrenzung erleben. Dass die moderne Medizin, auf die wir uneingeschränkt stolz sein können und selbstverständlich nicht verzichten wollen, diesen Aspekt unterbewertet, ist bedauerlich, macht ihn aber nicht weniger bedeutsam. Menschen in sozialer Isolation unterliegen, wie dazu durchgeführte Studien zeigen, einem erhöhten Krankheits- (Morbiditäts-) und Sterbe- (Mortalitäts-) Risiko.
Gemeinschaft, soziale und kulturelle Verbundenheit sind unersetzliche, essentielle Lebensbedürfnisse. Die analoge, physische Gemeinschaft mit anderen Menschen lässt sich durch digitale Kommunikationsmedien für viele Menschen gar nicht, für andere nur eingeschränkt und jedenfalls nicht auf Dauer ersetzen. Vielen alten Menschen oder Behinderten, aber auch vielen Kleinkindern stehen die digitalen Kommunikationsmittel gar nicht zur Verfügung. Aber auch diejenigen, die in der digitalen Welt zuhause sind, wissen, dass der physische Kontakt, der Blick in die Augen eines Anderen, der Austausch eines Lächelns, ein Gespräch von Angesicht zu Angesicht oder eine Berührung letztlich nicht zu ersetzen sind. Sich anlasslos treffen zu können, miteinander zu sprechen, gemeinsam auszugehen oder Ausflüge machen oder gemeinsam Konzerte besuchen zu können sind menschliche Grundbedürfnisse. Weil sie genau das sind, haben wir die Grundrechte. Grundrechte sind kein juristischer Selbstzweck. Sie sekundieren menschliche Grundbedürfnisse.
 Joachim Bauer, 2020 - Professor affiliierte Neuroimmunologe, Arzt und Psychotherapeut

Quelle: https://www.ipu-berlin.de/blog/menschen-ohne-kontakt-werden-krank-oder-aggressiv/


Matthias Heitmann

1992 als Student an der Goethe-Universität in Frankfurt am Main Gründung des Magazins „Novo“ (heute „Novo – Argumente für den Fortschritt“), bis 2010 in der dortigen Chefredaktion tätig. Heute arbeitet er als freier Journalist, Buchautor und publizierte u. a. in der „Welt“, im Magazin „Cicero“, auf dem Portal „Achse des Guten“ sowie in der „Neuen Zürcher Zeitung“, im britischen Online-Magazin „Spiked“ und im dänischen „Kristeligt Dagblad“.

„Wir brauchen dringend einen gesamtgesellschaftlichen Klimawandel! Deshalb ist es gerade jetzt wichtig, dass wir hohe Erwartungen an Gegenwart und Zukunft, an unsere Mitmenschen und an uns selbst formulieren, um das eigene Leben und die Welt neu und besser zu gestalten.“


Eugen Drewermann, Theologe

WENN WIR MENSCHEN NUR BEGREIFEN WÜRDEN,

zu welcher Größe wir bestimmt sind, welch eine Würde wir in uns tragen und welch einen Respekt wir einander schulden, so könnte unverzüglich, meinte Jesus, ein Reich der Freiheit, des Friedens und des Verstehens auf dieser Welt beginnen.

...

ES GIBT FÜR UNS MENSCHEN

keine andere Form von Wahrheit als die Wahrheit unseres Herzens  -  sie hat Gott uns gegeben, als er uns erschuf, und  es kommt einzig darauf an, gegen alle Verstellungen der Angst (!) zu dieser Wahrheit, in der uns Gott gemeint hat, als er uns ins Dasein rief, zurückzufinden.

...

FREUDE -

das ist sowohl  die restlose Beseitigung des Hochmuts  als auch die dauernde Vereinigung des Ich mit unserer "Seele".

...

ES GEHT DARUM,  SICH ZU FRAGEN,

was alles aufhören könnte und sollte,

das uns aufschauen läßt zu den Wolken des Himmels

und uns der Vision der Menschlichkeit näherbringt.

Wohin wir auch schauen, stehen wir uns selber im Wege und werfen Schatten

auf unsere eigene Hoffnung.

...

   Ich steige hinab in die Barke der Sonne

Ohne Wahrhaftigkeit in allen Herzensdingen   finden wir Menschen nicht zueinander.

...

WAS WIR IN UNSEREM KULTURRAUM

   offenbar  zu wenig lernen, ist die Kunst,

füreinander nicht zu handeln,

                     nicht zu denken,

                         nicht etwas zu machen,

sondern für einander dazusein.

Quelle: E. D. - Das Wichtigste im Leben - PATMOS VERLAG


 

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Quelle/ screenshot: https://www.individuelle-impfentscheidung.de/